Bitcoin ist Finanzinstrument, verdeutlicht Deutschland, Krypto-Depotbanken qualifizieren sich als Finanzinstit

Die Hüter Ihrer Krypto sind Finanzinstitute in Deutschland

Das Leitliniendokument konzentriert sich auf die Anforderungen an die in der Bundesrepublik tätigen Anbieter von Krypto-Verwahrungsdiensten. Ab 2020 dürfen deutsche Banken und andere regulierte Finanzinstitute Kryptowährungen wie Bitcoin im Auftrag ihrer Kunden verwalten, nachdem Berlin Änderungen verabschiedet hat, mit denen die europäischen Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche in nationales Recht umgesetzt werden. Auch deutsche Fintechs beeilten sich, ähnliche Dienstleistungen anzubieten.

Die Aufsichtsbehörden definieren zunächst, was ein Krypto-Verwahrungsgeschäft ist – die Verwahrung und Verwaltung von Krypto-Assets oder privaten kryptografischen Schlüsseln, die zum Speichern und Speichern von Krypto-Assets dienen, die an andere übertragen werden können, bei denen es sich um eine Finanzdienstleistung handelt. Die Definition ergibt sich aus dem deutschen Bankengesetz, während die Erbringung dieser Art von Dienstleistungen durch das Gesetz zur Umsetzung der vierten EU-Geldwäscherichtlinie ermöglicht wurde. Die Änderungen sind am 12. Dezember 2019 in Kraft getreten.

Deutschland betrachtet nun Dienstleister, die den Umtausch virtueller Währungen gegen gesetzliches Zahlungsmittel und umgekehrt oder gegen andere digitale Vermögenswerte anbieten, als Finanzdienstleistungsinstitute. Kryptowährungen gelten je nach Ausführung im Allgemeinen als Finanzinstrumente. Der Austausch von Kryptos fällt in die Kategorie der regulierten Bank- und sonstigen Finanzdienstleistungstransaktionen. Die allgemeine Definition wurde gegeben, um alle für den Finanzmarkt relevanten Krypto-Assets zu berücksichtigen, einschließlich digitaler Münzen, die nicht als Rechnungseinheiten gelten.