Harald Seiz: Gold als letzter Zufluchtsort

Harald Seiz befürchtet, dass aufgrund von staatlicher Manipulation an der Börse und an den Märkten, Gold als einziges sicheres und wertstabiles Zahlungsmittel übrig bleibt.
Bereits im April 2020 haben Analysten der Bank of America vorausgesagt, dass der Goldpreis bis zum Frühjahr 2021 durch die Decke gehen würde. „Decke“ bedeutet in diesem Fall $ 2.000 pro Feinunze mit mehr als genug Platz nach oben. Harald Seiz, Gründer und Geschäftsführer der Karatbars GmbH in Stuttgart, freut sich einerseits über diese Entwicklung, denn er gehört zu denjenigen, die schon seit Jahren Gold als sichere und variabel einsetzbare Anlage propagieren. Andererseits sieht er die positive Entwicklung des Edelmetalls auch mit Sorge, weil ihm die Ursache für dessen historisches Hoch im Sommer 2020 zu denken gibt.

Stark bewertetes Gold reflektiert oft eine schwächelnde Wirtschaft

Harald Seiz verweist darauf, dass Anleger, die Gold in ihrem Bestand haben, immer dann profitieren, wenn Ereignisse Nationalstaaten und die Märkte verunsichern. Hierbei handelt es sich häufig um Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge. Dinge also, die man nicht vorhersehen oder kontrollieren kann. Wenn der Staat hier lenkend eingreift, so Seiz, kann das durchaus seine Berechtigung haben, weil börsennotierte Konzerne und die Wirtschaft im Allgemeinen durchaus direkt von solch einem Ereignis betroffen sein können. Wirtschaftliche Anreizpakate und andere staatlich geförderte Impulse sind dann von der Wirtschaft nicht nur geduldet sondern auch erwünscht. Hier liegt nicht das Problem, meint der Stuttgarter Unternehmer. Es sind vielmehr die systemischen, nicht durch einzelne Ereignisse ausgelösten, Marktmanipulationen des Staates in Form von Politik und Zentralbanken, die problematisch sind.

Hierzu gehören einerseits von Politikern ausgelöste Schein-Auseinandersetzungen, wie wir sie zurzeit zwischen China und den USA und ihrem unsinnigen Handelskrieg erleben, um zum Beispiel in Wahlkampfjahren ihre Wiederwahl zu sichern, oder auch die problematische Eigenschaft von Zentralbanken die Zinssätze unnötig und bar jeder volkswirtschaftlichen Logik niedrig zu halten. Die Begründung, dass dadurch auf dem Kapitalmarkt leichter Geld geliehen bzw. verliehen wird, darf zumindest bezweifelt werden. Auch zu zinshohen Zeiten haben sich Banken und Versicherungen zu 0 % Zinsen gegenseitig Geld geliehen. Unbestritten ist jedoch, dass nicht nur unsichere Zeiten, sondern auch diese direkte und indirekte Marktmanipulation den Goldpreis stets steigen lässt. „Damit schwächt sich der Staat auch selber. Die Bürger verlieren das Vertrauen und sind sehr viel weniger bereit in Staatsanleihen zu investieren oder ihr Geld auf der Bank zu lassen. Das ist alles andere als eine nachhaltige Geldpolitik.“, wundert sich Goldexperte Seiz.

Der vorausschauende Anleger ist mit Gold im Portfolio auf der sicheren Seite

Gold hat auch für den Kleinanleger in wirtschaftlichen Krisenzeiten die eher seltene Angewohnheit eine gewisse zunehmende finanzielle Sicherheit zu gewährleisten während die Volkswirtschaft in einem Negativtrend gefangen ist. Dazu meint Harald Seiz, „Warum soll der Besitz von Gold nicht für den normalen Bürger auch in schwierigen Zeiten eine gewissen Beruhigung bedeuten, so wie es sonst nur wohlhabenden Menschen vergönnt ist?“

Manager der Bank of America haben kürzlich festgestellt, dass durch die faktische Verstaatlichung des Anleihemarktes durch die Federal Reserve eine große Entwertung von Aktien, Anleihen und dem Rentenmarkt stattfindet. Und der einzige Vermögenswert, der eine nachhaltige Geschäftsfähigkeit garantiert? Gold.

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